8 Millionen Tonnen Plastik landen jährlich im Meer

Das entspricht fünf Einkaufstüten pro 30 Zentimeter aller weltweiten Küstenlinien.


Wissenschaftler haben eine neue Methode entwickelt, um zu messen, wie viel Plastikmüll im Meer schwimmt – und die Zahlen sind noch schlimmer als befürchtet.

2010 landeten acht Millionen Tonnen Plastikmüll von Küstenländern im Meer – weitaus mehr als die Gesamtmenge, die an der Oberfläche in den sogenannten „garbage patches“ oder Müllflecken treibt.


Das ist die schlechte Nachricht. Die noch viel schlechtere Nachricht ist, dass sich diese Zahl in den nächsten zehn Jahren verzehnfachen wird, wenn die Menschheit keinen Weg findet, um ihre Müllsammlung- und verwertung zu verbessern.


Die Ergebnisse sind Teil einer bahnbrechenden neuen Studie, die in “Science” veröffentlicht wurde und zum ersten Mal bemaß, wie viel Müll jedes Jahr in den Ozeanen landet.

Bisher konzentrierten sich die meisten Messungen zum Müll in den Meeren eher darauf, einzelne Probemengen an der Oberfläche der größten Müllflecke der Weltmeere auszuwerten. Eine Studie aus dem letzten Jahr resultierte beispielsweise in der Schätzung, dass an der Meeresoberfläche maximal 245.000 Tonnen schwimmen.



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